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S.I.O. Strukturell Integrative Osteopathie MODUL 4 -Chronische Schmerzen- Chronischen Schmerzen: Leitsymptom Schmerz und das periphere Nervensystem Craniomandibuläre und craniozervikale Dysfunktion (CMD)


Kursnummer 20L19106
Beginn Mo., 28.09.2020, 09:00 - 17:30 Uhr
Kursgebühr 210,00 €
Dauer 2 Termine
Kursleitung Rainer Hoffmann, MSc
Kursort
EIN PRAXISKONZEPT

Mit S.I.O. präsentieren wir Ihnen ein eigenständiges, komplexes Therapiekonzept im Rahmen der Osteopathie und Manuellen Therapie.

S.I.O. versteht sich als Integrationskonzept von viszeralen, faszialen, neurovegetativen, embryologischen, parietalen und Reflextechniken. Mit dem Ziel der möglichst ursächlichen Behandlung aller dekompensierter Gewebe und Regionen.

Aus der Praxis für die Praxis
Erlernen Sie mit S.I.O. ein schnelles Erkennen der Störmuster Ihrer Patienten. Finden Sie durch übergeordnete Untersuchungsmodelle die dominante Störquelle und das hauptsächlich betroffene System. Kompensationen entstehen schnell im ganzen Körper und häufig nach bestimmten Mustern. Diese zu finden und immer den gesamten Körper zu behandeln; muss das Ziel möglichst effektiver und komplexer Behandlung sein. Unabhängig davon, wo Patienten Schmerzen lokalisieren, muss das Zentralorgan Wirbelsäule/Becken/Kopfgelenke/Kiefer zuerst reguliert werden, wenn die Peripherie funktionieren soll.

Ausbildung
In sehr komprimierter Form hilft S.I.O. beim schnellen Auffinden der Dekompensationen und bei der Beurteilung der Schlüsselregionen. So können das hauptsächlich gestörte System und die Hauptbehandlungsansätze benannt werden. Das Gelernte ist sofort in der Praxis anwendbar!

!!! Schmerz am Bewegungsapparat nimmt zu!!!

Lernen Sie:
- Differenzialdiagnostische Überlegungen
- Manualtherapeutisches wissenschaftlich gestütztes Screening
Kombiniert mit:
- Osteophatischen Denk- und Therapieansätzen
- Eine schlüssige, gut gesicherte Therapie. Zur Vermeidung von Operation im konservativen orthopädischen Bereich.

Kursinhalte:

MODUL 1
Viszerale Diagnostik und Therapie im Rahmen der Physiotherapie/Manuellen Therapie

Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln und Allergien nehmen rapide zu.
In der physiotherapeutischen Praxis sind immer mehr Patienten anzutreffen mit Beschwerden am Bewegungsapparat aufgrund von funktionellen Problemen innerer Organe. Was kann die Physiotherapie diagnostisch und therapeutisch tun?

Lernen Sie die Untersuchung und Behandlung innerer Organe in Ihr tägliches Arbeiten zu integrieren.
Erschließen Sie sich neue therapeutische Strategien und komplexe Sichtweisen.
Erhöhen Sie massiv Ihre therapeutische Effektivität.
Kursinhalte:
- Grundlagen der viszeralen Osteopathie
- Verschiedene diagnostische Möglichkeiten (Barall, Helsmortel, Kucera, Finet und William) --
- Viszerale Ursache: Schmerz am Bewegungsapparat, wie sind die Zusammenhänge?
- Wirkung auf das Immunsystem und das vegetative Nervensystem
- Das vegetative Nervensystem testen und regulieren
- Untersuchung und Behandlung:
- Oberbauchorgane Leber und Magen = Schulter- und Nackenschmerzen
- Nieren und Darm = Thorax- und Rückenschmerzen
- Kleines Becken = Becken-,Leisten- und Knieschmerzen
- Ergänzung der Therapie u. a. bei Schmerzpatienten durch Vitamine

MODUL 2
Craniomandibuläre und cranio-zervikale Dysfunktion (CMD)

Dieser Kurs stellt in sehr komprimierter Form Störungen des craniofaszialen Systems dar. Er richtet sich auch an Therapeuten, die schon mit CMD Patienten arbeiten.
Es werden ausführlich die komplexen Zusammenhänge und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Kiefergelenk dargestellt.
Lernen Sie ein durch Ralf Kusch speziell entwickeltes CMD- Screeningsystem kennen, welches Ihnen hilft, lokal die Störung im craniofaszialen System zu finden und zusätzlich die Auswirkung auf den gesamten Körper zu identifizieren. Dadurch werden Sie nicht nur treffsicher eine CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) feststellen können, sondern zusätzlich die Auswirkungen auf den gesamten Patienten.

- Diagnostik und Art der CMD (nach DC/TMD)
- Erkennen und umfassendes Management von CMD
Klinische Bilder:
- CMD bei Kindern mit Kopfschmerz, Skoliosen und motorischen Auffälligkeiten
- CMD und Kopfschmerzen und Migräne
- CMD und Schwindel und Tinnitus
- CMD und der Einfluss auf die Halswirbelsäule, Schulter, Haltung, das Becken und die gesamte Statik
- CMD bei chronischen Schmerzpatienten
- Zusammenarbeit Zahnarzt - Therapeut bei der Schienenversorgung und dem Gesamtmanagement von CMD
- Funktionsstörungen der Oberen Kopfgelenke und des Atlas
- Herzbeschwerden, Okkulomotorische Störungen, Magen-Darm-Probleme, neurovegetative Fehlregulation
- Beckenschiefstand und funktionelle Beinlängendifferenzen

S.I.O. MODUL 3
Funktionelle Diagnostik myofaszialer Störmuster

Eine immer wieder kehrende Frage für praktisch arbeitende Therapeuten ist: wo fange ich an zu behandeln, um schnellst möglich einen Therapieerfolg in Bezug auf Schmerzlinderung, Haltungs- und Bewegungsverbesserung zu erzielen.
Gibt es möglicherweise Schlüsselregionen, die es immer zu untersuchen und zu behandeln gilt?
Als so genannte Schlüsselregionen bezeichnen wir folgende Körperabschnitte: TMG, OAA, LBH, Füße
Es hat sich gezeigt, dass eine Häufung von Symptomen in den verschiedenen Schlüsselregionen zu komplexen Störmustern führen, die in diesem Kurs durch ein Schnellscreening diagnostiziert und beurteilt werden sollen. Ein Beispiel dafür wäre eine sensomotorische Korrelation zwischen okkulomotorischen Störungen und Kiefergelenksproblemen mit dem Einhergehen einer Funktionsstörung in den Kopfgelenken. Weiterführend lassen sich myofasziale Dysbalancen im Diaphragma und der Beckenregion finden. Aber auch aufsteigende Störketten von den Füßen können nicht nur die Beckenstatik sondern auch die Gesamthaltung beeinflussen und finden ihren letzten statischen Ausgleich in den Kopfgelenken oder einem schiefen Biss des Kiefergelenks.

Im Fokus dieses Kurses steht die Gesamtbetrachtung der Komplexität des axialen Systems und dessen Funktion. Es soll deutlich werden, dass Symptome in diesem Kontext eher zweitrangig sind.

Außerdem wird die Frage geklärt, wann Einlagen für die Füße und Schienen für den Kiefer notwendig und sinnvoll sind. Als Hilfsmittel dient z.B. die Einordnung der Statik (Posturologie) und die Messung der Druckverteilung unter den Füßen.

Der Kurs soll helfen, Hauptstörmuster und Schlüsseldysfunktionen zu erkennen und die richtige Therapiefolge zu entwickeln.

MODUL 4
Chronischen Schmerzen: Leitsymptom Schmerz und das periphere Nervensystem

Der Kurs stellt Ihnen die neusten, evidenzbasierten Erkenntnisse der Schmerzforschung vor und zeigt Ihnen die daraus resultierenden praktischen Konsequenzen für den physiotherapeutischen Alltag auf.
Sie werden nicht nur lernen verschiedenste Schmerzmechanismen valide am Patienten zu erkennen, sondern auch spezielle praktische Untersuchung von Schmerzsymptomatik in der Gruppe durchführen und besprechen.
Dabei wird ausführlich und ressourcenorientiert auf förderliche und schädliche Bewältigungsstrategien eingegangen, wie man solche erkennt und therapeutisch modifizieren kann. Sie erhalten zudem eine Auswahl an speziellen Schmerzfragebögen, die Ihnen das weitere Vorgehen bei chronischen Schmerzpatienten und solchen, die evtl. gefährdet sind zu chronifizieren, erleichtert und Sie bei der Dokumentation Ihrer Behandlungserfolge unterstützt.
Anschließend dreht sich alles um das periphere Nervensystem im Zusammenhang mit neuropathischen Schmerzen und ausgesuchten manualtherapeutischen und osteopathischen Techniken und Zusammenhängen am Beispiel einiger Nerven.

Leitsymptom Schmerz
- Anatomie & Physiologie des schmerzverarbeitenden Systems
- Pathophysiologie des schmerzverarbeitenden Systems
- Psychologische Aspekte der Schmerzchronifizierung und Behandlungsstrategien
- Klinische Muster peripherer (gewebsspezifisch & neurogen), zentraler und sympathischer Schmerzmechanismen.
- Evidenzbasierte Instrumente, um die Schmerzsymptomatik des Patienten besser einschätzen zu können und eine Prognose erstellen zu können
- Objektive Kriterien zur individuellen patientenorientierten Steuerung von Therapie
- Schmerzorientierte Behandlungsstrategien bei verschiedensten zugrundeliegenden Schmerzmechanismen
Peripheres Nervensystem
- Anatomie & Physiologie des peripheren Nervensystems
- Pathophysiologie des peripheren Nervensystems
- Untersuchung & Behandlung des Plexus cervicalis und der rumpfnahen Nerven des Plexus lumbalis

Mit S.I.O. erwartet Sie ein breites Spektrum von:
a) Differenzialdiagnostischen Überlegungen
b) Therapeutischen Techniken für
- das periphere Nervensystem
- das vegetative Nervensystem
- Muskel- und Faszienketten
- Viszerale Faszien und innere Organe
- Gelenke (Mobilisation und Manipulation)
- den Schädel und das cranielle System

Die Inhalte der einzelnen MODULE :
- Kurze, effektive, intensive Ausbildung
- Hoch effektive und sichere Techniken
- Individuelle an den Patienten angepasste Dosierung der Behandlung
- Referenten mit langer Praxiserfahrung und ständiger Praxistätigkeit
- Schnelle gezielte Diagnostik
- Differentialdiagnostik zur sicheren Vorgehensweise
- Dokumentationsschema
- Umfangreiches Skript
- Hoher Praxisanteil

Ein operationsvermeidendes Konzept im konservativen orthopädischen Bereich

Alle S.I.O. Module sind in sich geschlossen und einzeln frei wählbar.




Datum
28.09.2020
Uhrzeit
09:00 - 17:30 Uhr
Ort
Ostpassage 1, Fortbildungszentrum Langenhagen
Datum
29.09.2020
Uhrzeit
09:00 - 17:30 Uhr
Ort
Ostpassage 1, Fortbildungszentrum Langenhagen


Fortbildungszentrum Langenhagen GbR

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