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N.A.P.® - die Brücke zwischen Orthopädie und Neurologie


Kursnummer 20B23102
Beginn Fr., 20.11.2020, 8:30 - 18:30 Uhr
Kursgebühr 520,00 €
Dauer 4 Termine
Kursleitung Renata Horst, MSc
Lehrteam der NAP-Akademie
Kursort Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.
Funktionelle Aktivitäten bestimmen Körperfunktionen und formen Körperstrukturen.

Patienten lernen zu handeln, anstatt behandelt zu werden!
Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) ist eine integrative, neuroorthopädische Therapie, die sowohl in der neurologischen, orthopädischen und traumatologischen Rehabilitation als auch in der Sportrehabilitation und in der Prävention angewendet wird.
Philosophie
Plastizität bedeutet Veränderung oder Anpassung. Die Erkenntnis, dass Körperstrukturen durch funktionelle Aktivitäten beeinflusst werden, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Der Therapeut lernt, manualtherapeutisches Wissen und neurophysiologische Prinzipien zu verknüpfen, um beim Patienten das motorische Lernen zu fördern.
Behandlungsspektrum
- Chronische Schmerzen: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie
- Orthopädische Störungen: Bandscheibenvorfall, Gelenkarthrosen, künstliche Gelenke, Kiefergelenksdysfunktionen
- Verletzungen: komplexe Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese
- Neurologische Erkrankungen: Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson
- Lebenswichtige Funktionen: Atmen, Essen, Schlucken
Modul I: LWS/Becken/Untere Extremität
23 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (2,5 Tage)
Modul II: Kopfgelenke/Kiefer/HWS/Obere Extremität
23 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (2,5 Tage)
Kursinhalte
- biomechanische Zusammenhänge
- klinisch orientierte Untersuchung und Tests zur Differenzierung zwischen kontraktilen und nicht-kontraktilen Strukturen als mögliche Ursachen von Schmerzsymptomen
- spezifische Erstellung klinischer Hypothesen
- evidenzbasierte Therapieprinzipien zur Förderung des
motorischen Lernens
- die Bedeutung der subkortikalen Organisation der proximalen Stabilität bei Instabilitäten
- funktionelle Tapeverbände zur Förderung der dynamischen Stabilität
- die Bedeutung des limbischen Systems und die Verbindung zum vegetativen Nervensystem für Schmerz- und Angstgedächtnis
- Habituationstraining, um automatisierte Schutzprogramme löschen zu können
- langfristiges Lernen fördern, indem sensomotorische Strategien gefördert werden, um alltagsspezifische und berufsbezogene Aktivitäten positiv erfahren zu können
- Anleitung für das Eigentraining mit und ohne Gerät
Modul III: Klinische Anwendung
34 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (4 Tage)

In diesem Modul werden die im Modul I und II vermittelten Behandlungsmethoden der N.A.P.-Therapie vertieft. Therapeuten lernen, befundorientierte und problemlösende Therapiestrategien für verschiedene neuroorthopädische Symptomkomplexe zu entwickeln sowie manualtherapeutische Kenntnisse und neurophysiologische Grundlagen zu verknüpfen, um das motorische Lernen des Patienten zu fördern. Neben Demonstrationsbehandlungen durch die Kursleitung, machen Teilnehmer in kleinen Gruppen eigene Erfahrungen am Patienten.

Nach Absprache können eigene Patienten zu dem Kurs eingeladen werden.
Zertifikat
Nach Absolvierung aller Module besteht die Möglichkeit, an einer Lernkontrolle teilzunehmen. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt zur Aufnahme in die N.A.P.-Therapeutenliste. Diese dient dazu, qualifizierte Therapeuten empfehlen zu können.




Datum
20.11.2020
Uhrzeit
08:30 - 18:30 Uhr
Ort
Rehazentrum Virchow
Datum
21.11.2020
Uhrzeit
08:30 - 18:30 Uhr
Ort
Rehazentrum Virchow
Datum
22.11.2020
Uhrzeit
08:30 - 18:30 Uhr
Ort
Rehazentrum Virchow
Datum
23.11.2020
Uhrzeit
08:30 - 18:30 Uhr
Ort
Rehazentrum Virchow


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